Am Abend des 28. April 2026 erlebte das Forum Hoffnung einen besonderen Höhepunkt im Schuljahr der Freien Evangelischen Schule Dresden. Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen brachten das biblische Musical "Die zehn Aussätzigen" auf die Bühne. Diese Aufführungen haben an unserer Schule eine feste Tradition und sind fest im Schulprogramm als Teil der Projektwochen verankert.
Unter der bewährten Leitung von Herrn Leichsenring präsentierten die Kinder ein Werk, das trotz der ernsten Thematik von Krankheit und sozialer Ausgrenzung durch einen hohen Unterhaltungswert bestach. Es war eindrucksvoll zu sehen, wie die Schüler das christliche Menschenbild, das jedem Individuum einen unveräußerlichen Wert und Würde zuspricht, künstlerisch umsetzten.
Eine Geschichte von Heilung und Glauben
Das Musical erzählte die bewegende Geschichte von zehn Menschen, die aufgrund ihrer Aussatz-Erkrankung am Rande der Gesellschaft leben mussten. In ihrer Verzweiflung begegnen sie Jesus und erfahren durch ihren Glauben und sein Handeln vollständige Heilung. Die Inszenierung machte deutlich, wie wichtig das "Miteinander" gerade in schwierigen Zeiten ist.

Foto: FES Dresden
Obwohl Themen wie Krankheit und Tod den Hintergrund der Erzählung bilden, gelang es den jungen Darstellern, die hoffnungsvolle Botschaft des Evangeliums in den Vordergrund zu rücken. Die biblische Geschichte wurde kurz und prägnant nacherzählt, wobei der Fokus auf der Dankbarkeit des einen Geheilten lag, der zu Jesus zurückkehrte, um ihm zu danken.
Musikalische Glanzleistung und Gänsehautmomente
Die musikalische Gestaltung des Abends war schlichtweg hervorragend. Die Kinder der vierten Klassen zeigten eine beeindruckende Präsenz auf der Bühne und überzeugten sowohl durch ihren Chorgesang als auch durch ihre schauspielerische Leistung. Die positive Energie und die Freude am gemeinsamen Musizieren waren im gesamten Saal spürbar und sorgten für eine mitreißende Stimmung.
Bereits während der Aufführung gab es nach den einzelnen Liedern immer wieder begeisterten Zwischenapplaus. Den emotionalen Höhepunkt bildeten die spürbaren Gänsehautmomente bei den leisen Tönen. Am Ende gab es tosenden Applaus und Standing Ovations. Wie es die Tradition verlangt, durfte auch in diesem Jahr die kleine Zugabe am Ende nicht fehlen, die das Publikum restlos begeisterte.
Gelebte Gemeinschaft als Schlüssel zum Erfolg
Ein solches Großprojekt ist nur durch eine enge Zusammenarbeit innerhalb unserer Schulfamilie möglich. Das Musical ist ein wunderbares Beispiel für das "Multiprofessionelle Team" der FES, in dem Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter und externe Fachkräfte wie Herr Leichsenring Hand in Hand arbeiten.
Ein herzlicher Dank gilt daher Herrn Leichsenring, den Klassenlehrern und den Hortner der Klassen für ihre unermüdliche Begleitung während der Vorbereitungsphase und der Projektwoche im Vorfeld. Ein besonderes Dankeschön richten wir an die engagierten Eltern, die durch ihren Einsatz im Hintergrund – sei es bei der Kostümgestaltung oder der Organisation – dieses Erlebnis erst ermöglicht haben.
Weitere Eindrücke aus den vergangenen Jahren:
• Musical 2025: David und Goliath
• Musical 2024: Verschleppt nach Babylon
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