Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien versammelte sich die Schülerschaft der Oberschule und des Gymnasiums in der neugebauten Turnhalle, um gemeinsam innezuhalten. Die diesjährige Weihnachtsandacht lud uns dazu ein, über die wahre Bedeutung des Festes nachzudenken und den Fokus weg vom Konsum hin zum christlichen Menschenbild zu lenken.
Die festliche Stunde stand ganz im Zeichen unseres Mottos "Miteinander Glauben. Lernen. Leben". Mit einer herzlichen Begrüßung wurde die Schülerschaft auf eine Zeit der Besinnung eingestimmt, die sowohl musikalisch als auch inhaltlich berührte.
Mehr als nur ein Päckchen unter dem Baum
Im Zentrum der Andacht stand die kritische Frage, ob es immer teurere Geschenke sein müssen oder ob der Sinn von Weihnachten in ideellen Werten liegt. In einem lebendigen Anspiel wurde verdeutlicht, wie schnell der Fokus auf Materielles die eigentliche Botschaft verdrängen kann, während Gott und seine Werte eigentlich den Mittelpunkt unseres Handelns bilden sollten.
Umfragen unter den Schülern unterstrichen diese Gedanken: Zeit mit der Familie, Treffen mit Freunden und ein friedvolles Miteinander wurden als die wichtigsten Bestandteile des Festes genannt. Diese Sichtweise spiegelt die christlichen Werte unserer Schule wider, in der jeder Mensch als einmaliges Geschöpf Gottes seinen unveräußerlichen Wert besitzt.
Der Stern: Ein Symbol für Mut und Neuanfang
In seiner Ansprache griff Herr Müller das Symbol des Sterns von Bethlehem auf. Während wir den Stern heute oft nur als Dekoration wahrnehmen, hieß er für die Hirten damals vor allem eines: Aufbruch. Sie folgten dem Licht ohne Zögern, um den Retter in der Krippe zu sehen.
Dieser Impuls erinnerte uns daran, dass der Glaube ein aktiver Weg ist. So wie die Hirten damals loszogen, sind auch wir eingeladen, dem Licht Jesu zu folgen und Hoffnung sowie Vergebung in die Welt zu tragen – ein Ziel, das wir an der FES auch durch regelmäßige Andachten und Morgenkreise verfolgen.
Dankbarkeit und gelebte Fürsorge
Ein bewegender Moment war die Zeit der Bitten und Danksagungen. Die Schüler der Klasse 5e brachten ihren Dank für die Bewahrung in der Schulgemeinschaft vor Gott. Es war ein Zeichen der Demut, das uns verdeutlichte, wie wertvoll das "Getragensein in der Schulgemeinschaft" tatsächlich ist.
Gleichzeitig wurden Gebete für Menschen in Not und Einsamkeit gesprochen. Dieses gemeinsame Eintreten füreinander ist fester Bestandteil unseres evangelischen Profils, bei dem Schüler lernen, Verantwortung für ihre Mitmenschen zu übernehmen und Gutes zu tun.
Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit wurde durch eine kreative Bastelaktion gesetzt: Für jeden Mitschüler wurde ein Stern vorbereitet. Diese wurden an die Klassensprecher übergeben, um sie später in den Klassenleiterstunden zu verteilen – ein Moment, der den "gegenseitigen Respekt und die Wertschätzung" innerhalb der Schülerschaft stärkt. Die Sterne sollen daran erinnern, dass jeder Einzelne ein Lichtblick für andere sein kann.
Musikalisches Finale voller Energie
Die Andacht wurde durch zahlreiche Beiträge der Schülerband bereichert, die mit ihren Liedern die Freude an Musik und Gesang spürbar machten. Den krönenden Abschluss bildete die Lehrerband, die mit ihrer Version von "Feliz Navidad" die gesamte Turnhalle in Begeisterung versetzte.
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