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Gemeinsam für eine saubere Zukunft: FES-Schüler inspirieren mit FreiDay-Projekt

von Franziska Baum

In diesem Jahr beteiligten sich die fünften Klassen der Freie Evangelische Schule Dresden erstmalig am innovativen FreiDay-Lernformat, das bundesweit bereits über 11.000 Schülerinnen und Schüler in mehr als 100 Schulen begeistert.

Der FreiDay ist mehr als nur ein Projekttag: Es ist eine Chance für junge Menschen, die Herausforderungen unserer Zeit mit Mut, Verantwortungsbewusstsein und Kreativität anzugehen. An diesem besonderen Tag der Woche werden Schulbücher  beiseitegelegt, um gemeinsam an selbst gewählten Zukunftsfragen zu arbeiten, innovative Lösungen zu entwickeln und diese in der Schule, Nachbarschaft oder Gemeinde umzusetzen. Dabei sind die Lösungen nur durch den Zeitrahmen und die Kreativität der Schülerinnen und Schüler begrenzt.

Ein Thema stand dieses Jahr im Mittelpunkt

Die Schülerinnen und Schüler der FES (Freien Evangelischen Schule) haben sich in kleinen Teams unter Leitung von Herrn Tannert, Herrn Bauer, Frau Albrecht, Frau Krellner sowie der Schulsozialarbeiter Jenny und Mario zusammengefunden, um Herzensprojekte zu entwickeln, wobei das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit bei den Schülern besonders im Fokus stand. Besonders hervorzuheben ist die Initiative einer Gruppe rund um die Schülerin Harriet und ihren Mitschüler Johnny. Die beiden haben das brisante Thema der Plastiktüten aufgegriffen. Das Ziel der Beiden ist es, die Tüten aus unserem Alltag zu verbannen. Um das Problem zu verdeutlichen, haben sie aufgezeigt, wie Billionen von Plastikteilen unsere Ozeane verschmutzen und katastrophale Auswirkungen auf Meerestiere und die Ökosysteme haben.

Durch ihre Recherche stieß die Projektgruppe auf The Ocean Cleanup, eine gemeinnützige Organisation, die durch innovative Technologien die Ozeane von Plastik befreien will. Inspiriert von dieser Mission, war die Idee schnell geboren: Die Schülerinnen und Schüler wollten aktiv zur Reinigung der Meere beitragen und The Ocean Cleanup finanziell unterstützen. Mit ihrem FreiDay-Projekt wollten die Kinder nicht nur das Problem des Plastikmülls aufzeigen, sondern gleichzeitig unter Beweis stellen, dass Jeder Verantwortung für unsere Umwelt übernehmen kann.

Kreativität und Engagement mit beeindruckendem Ergebnis

Mit beeindruckendem Einsatz und Kreativität unterstützten die Kinder durch einen selbstorganisierten Kuchenbasar die Initiative Ocean Cleanup. Die selbstgebackenen Leckereien sollten in den Pausen in der FES verkauft werden, um auf diese Weise Spendengelder einzunehmen. Die Kinder und ihre Eltern beteiligten sich mit großem Engagement, was den Basar zu einem herausragenden Erlebnis machte. Mit einem Angebot aus selbstgebackenen Kuchen, passenden Getränken und musikalischer Untermalung war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Die Gesamteinnahmen, die auch den Erlös aus dem Verkauf kleiner Geschenkartikel einschlossen, sind für eine Spende an The Ocean Cleanup vorgesehen, um deren fortlaufende Bemühungen zur Säuberung unserer Meere von Plastikmüll zu unterstützen.

Dank des Engagements der Kinder, ihrer Familien und der gesamten Schulgemeinschaft konnte ein Betrag von ca. 300,00 Euro eingenommen werden. Diese beachtliche Summe trägt nun dazu bei, dass The Ocean Cleanup weiterhin effektiv zum Schutz unserer Ozeane beitragen kann.

FreiDay-Projekt zeigt: Kleine Schritte, große Wirkung

Das FreiDay-Lernprojekt dieser Gruppe endete nicht nur erfolgreich, sondern vermittelte auch eine wertvolle Lektion: Jeder Einzelne kann einen Unterschied machen und sich für eine saubere Umwelt einsetzen. Dies beginnt schon im Alltag mit der Vermeidung von Plastikmüll und erstreckt sich über die Organisation von Spendenprojekten, von denen wir alle profitieren.

Darüber hinaus zeigt das Projekt eindrucksvoll, wie wichtig und effektiv es ist, junge Menschen für Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein zu sensibilisieren. Die Schülerinnen und Schüler der FES haben bewiesen, dass ihre Ideen, ihr Engagement und ihre Kreativität die Kraft besitzen, positive Veränderungen in der Welt zu bewirken. Lassen wir uns alle von ihrem Beispiel inspirieren und arbeiten gemeinsam an einer saubereren, nachhaltigeren Zukunft!

Wer produziert den meisten Verpackungsmüll in der Europäischen Union?

Deutschland führt innerhalb der Europäischen Union die Statik bei der Erzeugung von Verpackungsmüll an. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes produzierte Deutschland im Jahr 2021 insgesamt 19,7 Millionen Tonnen Verpackungsmüll. Italien lag mit 13,6 Millionen Tonnen an zweiter Stelle. In Frankreich wurden etwa 13,4 Millionen Tonnen Verpackungsabfall verzeichnet. Bei der Betrachtung des Verpackungsmülls pro Kopf rangiert Deutschland in der EU mit 237 Kilogramm an zweiter Position, direkt hinter Irland, wo pro Person 246 Kilogramm anfallen. Auf Platz 3 reiht sich Italien mit 230 Kilogramm pro Person ein.

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